Vor dem Abheben, die Versicherung checken!

Alle Jahre wieder steht Weihnachten vor der Tür. In den letzten Jahren waren ferngelenkte Multicopter und Drohnen ein beliebtes Weihnachtsgeschenk bei Groß und Klein. Auch in diesem Jahr werden sicher einige von Ihnen, Ihren Platz unter dem Weihnachtsbaum finden. Warum auch nicht? Die kleinen Fluggeräte sind schon für unter 100 EUR zu haben und die Steuerung ist einfach.

Doch so schön und einfach sich das Drohnenfliegen anhört, es birgt auch Gefahren. Stürzt eine Drohe ab, kann es zu Schäden an Autos, Gebäuden oder anderen Sachen kommen. Aber es geht auch noch schlimmer, es können Menschen verletzt werden. Wie schnell etwas  passieren kann zeigen zahlreiche Youtube Videos im Internet.
Wer hier nicht richtig versichert ist, für den kann das Weihnachtsgeschenk schnell zum teuren Vergnügen werden. Für Schäden die durch eine Drohne entstehen haftet nämlich der Betreiber.

In Deutschland ist eine Haftpflichtversicherung für unbemannte Flugobjekt, wie ferngelenkte Drohnen oder Hubschrauber Pflicht. Solange es sich um „Spielzeug“ handelt, können unter Umständen Versicherungsschutz über die private Haftpflichtversicherung bestehen. Dieses solltet ihr allerdings vorher mit eurer Haftpflichtversicherung abklären. Wenn Drohnen nicht in dem Versicherungsumfang eurer Haftpflichtversicherung enthalten ist, kann man für ca. 50 EUR im Jahr eine Zusatzversicherung abschließen.

Vor dem ersten Start solltet ihr also einmal prüfen ob eure ferngelenkte Drohnen und Hubschrauber versichert sind, nicht, dass es durch einen Absturz zu einem teuren Spaß wird.

Neben der Versicherung sollten Hobbypiloten auch noch auf folgendes achten:

  • Nicht über 100m fliegen, in Kontrollzonen für den Flugverkehr sogar nur 50 m.
  • Eine Drohne sollte vom Piloten immer Erkennbar sein. Wer seine Drohne weiter als 300m von seinem Startpunkt entfernt steuern möchte benötigt eine Flugerlaubnis.
  • Nicht in Flugverbotszonen beachten. Grade im Bereich von Flughäfen und Städten ist die Nutzung stark eingeschränkt.

Weiter Informationen hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft anschaulich zusammengestellt.  Zum Artikel

 

Bild: BesserOnline2012-dsc_8409 – Frank Sonnenberg